Blasenschwäche: Die Kasse zahlt

Blasenschwäche wird von vielen Menschen als ein peinliches Leiden empfunden. Mit falschen Hilfsmitteln verschlimmern viele Betroffene ihre Situation sogar noch. Besonders ältere Frauen greifen oft zu Damenbinden. „Diese sind zum Auffangen des Urins aber völlig ungeeignet“, erklärt Apothekerin Monika Koch, Mitglied des Expertenrats der Deutschen Kontinenz-Gesellschaft, in der Apotheken Umschau.

Menschen mit Blasenschwäche sollten ihren Arzt gezielt auf geeignete Einlagen oder Inkontinenzhosen ansprechen, denn die Mediziner würden es oft den Patienten überlassen, sich selbst um die Hilfsmittel zu kümmern. Krankenkassen erstatten die Kosten aber nur, wenn ein Rezept vorliegt. Dieses kann der Arzt bei medizinischer Notwendigkeit ausstellen, ohne dass es sein Verordnungsbudget belastet. Da gesetzliche Kassen nur Festbeträge übernehmen, sind unterschiedlich hohe Zuzahlungen die Folge. In jedem Fall muss der Kunde zehn Prozent des Preises aus eigener Tasche bezahlen.

Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau 10/2007 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

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