Einsparungen durch Apotheker

Die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat die Einschätzung des BKK-Bundesverbandes bestätigt, wonach die rund 21.500 unabhängigen Apotheken einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung der Arzneimittelausgaben im Jahr 2007 leisten. Der Verband bewertete die Erhöhung des Apothekenabschlags von 2,00 auf 2,30 Euro pro Packung als wichtiges kostensenkendes Instrument der jüngsten Gesundheitsreform.

"Mit dem erhöhten Rabatt der Apotheken an die Krankenkassen steuern wir unseren Anteil dazu bei, dass die Ausgabensteigerung im Gesundheitswesen begrenzt wird", erklärte ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf. Belastend für die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen wirkt sich nach Ansicht von ABDA und BKK-Bundesverband insbesondere die sogenannte Strukturkomponente bei innovativen Arzneimitteln sowie die seit dem 1. Januar 2007 erhöhte Mehrwertsteuer aus.

Auf beide Faktoren hatte auch die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände im Mai bereits in ihrem Apothekenwirtschaftsbericht 2006 hingewiesen. Laut den zuletzt am 31. Mai veröffentlichten Monatszahlen der ABDA trug die erhöhte Mehrwertsteuer fast die Hälfte zur Ausgabensteigerung bei.

Quelle: ABDA

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