Unabhängige Patientenberatung Deutschland gegründet

Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben am 11. April 2007 mit dem Modellverbund "Unabhängige Patientenberatung Deutschland gGmbH" einen Fördervertrag geschlossen. Träger des Verbundes sind der Sozialverband VdK Deutschland e.V., der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. und der Verbund unabhängige Patientenberatung e.V.

Der Modellverbund setzt sich zusammen aus 22 regionalen Beratungsstellen und einer Bundesgeschäftsstelle mit Sitz in Berlin. In den Beratungsstellen können die Patienten allgemeine Informationen rund um das Thema Gesundheit erhalten oder sich über Angebote in ihrer Region informieren. Die Bundesgeschäftsstelle wird den Modellverbund steuern und zum Beispiel einheitliche Qualitätsstandards entwickeln.

Hinzu kommen überregionale Informations- und Beratungsangebote zu ausgewählten Erkrankungen, wie Essstörungen, Allergien bei Kindern oder Krebs. Im Rahmen des Modellvorhabens werden aber auch weitere Beratungsfelder erprobt. So sollen spezielle Angebote für ältere Menschen und Migranten entwickelt werden. Bis Ende 2006 soll der Aufbau des Verbundes abgeschlossen sein.

Das Projekt kann dann die vielfältigen bereits bestehenden Beratungs- und Informationsangebote sinnvoll ergänzen und so dazu beizutragen, dass sich Patientinnen, Patienten und Versicherte besser im Gesundheitswesen orientieren und die Patientenautonomie und Patientensouveränität insgesamt gestärkt wird.

Der Gesetzgeber hatte die Spitzenverbände der Krankenkassen im Rahmen der "Gesundheitsreform 2000" dazu verpflichtet, unabhängige Einrichtungen zu Patienten- und Verbraucherberatung modellhaft mit jährlich 5,113 Millionen Euro zu fördern und evaluieren zu lassen.

Quelle: Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD)

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