Generationengerechte Finanzierung der Pflegeversicherung

Die Bundesbürger machen sich Sorgen um ihre eigene oder die Absicherung ihrer Angehörigen im Pflegefall. So meinen 72 Prozent der vom dimap-Institut im Auftrag der PKV repräsentativ Befragten, dass die gesetzliche Pflegeversicherung zukünftig keine ausreichende Absicherung biete.

„Das Thema Pflegebedürftigkeit und die damit zusammenhängenden Finanzierungsprobleme sind in der Gesellschaft angekommen“, so Ralf Welt, zuständiger Geschäftsführer in der dimap-Gruppe: „60 Prozent der von uns Befragten gaben an, sich schon einmal damit auseinandergesetzt zu haben. Weitere 32 Prozent haben dies zwar noch nicht getan, räumen aber ein, dass es notwendig wäre. 57 Prozent befürchten, zusätzliche Kosten für sich oder ihre Angehörigen später einmal nicht aufbringen zu können.“

Als größtes Problem der gesetzlichen Pflegeversicherung haben die Bürger die zunehmende Alterung der Bevölkerung ausgemacht: 85 Prozent halten den demografischen Wandel für ein großes Problem. Aber auch die heutige Finanzierung der gesetzlichen Pflegeversicherung wird von 82 Prozent der Befragten als unsicher angesehen.

Folgerichtig plädieren 69 Prozent dafür, dass jede Generation künftig für sich selber vorsorgen solle. Nur 24 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, dass in der Pflegeversicherung auch in Zukunft die Jungen für die Alten finanziell aufkommen sollen.

Die komplette Umfrage (PDF), in deren Rahmen 1.000 Bundesbürger über 18 Jahre telefonisch interviewt wurden, kann von der Website des PKV-Verbands herunter geladen werden.

Quelle: Verband der privaten Krankenversicherung e.V.

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