Gesundheitsförderung für Ältere verstärken

Rückläufige Geburtenzahlen, eine Verlängerung der Lebenserwartung und eine zunehmende Beschäftigung älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden die Arbeitswelt in den kommenden Jahren prägen. Doch die moderne Arbeitswelt ist noch nicht auf ältere Arbeitnehmer eingestellt. Die Erhaltung der Erwerbs- und Beschäftigungsfähigkeit ist aber die entscheidende Voraussetzung für ein längeres, gesundes Arbeiten, darauf wurde auf einer Tagung der Spitzenverbände der Sozialversicherung in Deutschland am 7. und 8. Dezember 2006 in Berlin hingewiesen.

Die „Jungen“ alleine werden zukünftig nicht mehr ausreichen, um den Fachkräftebedarf zu decken. Zunehmend müssen mehr ältere Mitarbeiter gesund und auf dem neuesten Stand der Technologien in den Unternehmen gehalten werden, betonen die Experten. Je besser dies gelingt, umso mehr profitieren davon auch die Finanzbudgets der Sozialversicherungsträger.

Dafür muss allerdings der gegenwärtige Arbeitsmarkt für ältere Arbeitnehmer besser ausgestaltet werden. Die betriebliche Gesundheitsförderung, insbesondere für die älteren Beschäftigten, ist zu verstärken. Neue Ansätze sind notwendig, damit die älteren Beschäftigten häufiger an der betrieblichen Gesundheitsförderung teilnehmen. Bislang gibt es noch zu wenige spezifische Angebote für diese Altersgruppe. Auch in der Rehabilitation muss auf die individuellen Bedürfnisse der Altersgruppe ab 55 Jahren stärker Rücksicht genommen werden. Angesichts der Veränderungen in der Arbeitswelt und der zunehmenden Belastungen der Beschäftigten ist dies eine wichtige Herausforderung für die sozialen Sicherungssysteme.

Quelle: GKV - Die gesetzlichen Krankenkassen

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