KKH: Gesundheitsfonds verschieben!

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) in Hannover fordert die Bundesregierung dazu auf, den Start des Gesundheitsfonds zu verschieben. „Wesentliche Voraussetzungen für den von der Bundesregierung vorgesehenen Start des Gesundheitsfonds sind unerfüllt. So müsste der neue Risikostrukturausgleich gleichzeitig starten, doch er verzögert sich. Auch die Honorarreform bei den Kassenärzten ist noch nicht in trockenen Tüchern. Beides ist aber eine zwingende Voraussetzung für den Start des Gesundheitsfonds“, erklärte der KKH-Vorstandsvorsitzende Ingo Kailuweit heute in Hannover. „Ich setze darauf, dass sich die Vernunft durchsetzt und nicht mit Ach und Krach ein mangelhafter Fonds eingeführt wird, nur um den anvisierten Termin einzuhalten. Wir hoffen, dass dieses Possenspiel endlich ein Ende nimmt!", so Kailuweit weiter.

Die KKH fürchtet für das Jahr 2008/2009 einen Ausgabenanstieg, der durch die gegenwärtigen Beiträge nicht gedeckt werden kann: „Allein die Ärzte wollen 3,0 bis 3,5 Milliarden Euro mehr Honorar. Bei Arzneimitteln erwarten wir für 2008 einen Anstieg von 5,5 Prozent. Das führt zu Mehrausgaben, auf die der Gesundheitsfonds keine Antworten gibt. Und bei ungebremster Ausgabendynamik braucht niemand einen Gesundheitsfonds!", so der KKH-Vorstandsvorsitzende.

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