Gesundheitsziele zu depressiven Erkrankungen veröffentlicht

Von depressiven Erkrankungen sind schätzungsweise vier Millionen Menschen in Deutschland betroffen. Es gebe zwar bereits erste integrierte Konzepte zur psychiatrischen Versorgung, die zeigten, dass eine qualitativ hochwertige Versorgung sektorenübergreifend möglich sei. Doch bisher fehle es häufig noch an einer geeigneten Vernetzung und Kooperation bei der Versorgung von Patienten mit einer depressiven Erkrankung. Bei der Frage von Prävention, Diagnostik und Behandlung der Erkrankung bestünden noch Defizite, so die Spitzenverbände. Daher sei es ein wichtiger Schritt gewesen, dass eine bessere Versorgung der Depression als Gesundheitsziel ausgewählt worden sei. Angesichts der Bedeutung der Krankheit halten die Krankenkassen es für wichtig, mit zur Aufklärung und zur Information über Depressionen beizutragen.

Die Entwicklung der Gesundheitsziele wird koordiniert durch die Plattform gesundheitsziele.de, eine Kooperation des Bundesministeriums für Gesundheit mit der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG). Beteiligt sind wichtige sozialpolitische Akteure wie Vertreter von Krankenversicherung, Leistungserbringern, Ministerien und Patientenorganisationen. Es wurden bereits Gesundheitsziele zu den Themen Diabetes, Brustkrebs, Tabakkonsum, Gesund leben und Patientensouveränität verabschiedet.

Quelle: GKV - Die gesetzlichen Krankenkassen

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