Hautkrankheiten sind vor allem Männersache

Männer fehlen wegen Hauterkrankungen deutlich öfter am Arbeitsplatz als Frauen. Ein Unterschied von exakt zehn Tagen liegt zwischen beiden Geschlechtern, weist der Gesundheitsreport des BKK Bundesverbandes für 2006 aus. Während Frauen bundesweit nur 14 Tage je 100 BKK Pflichtmitglieder krank geschrieben waren, fielen Männer wegen Erkrankungen der Haut 24 Tage aus.

Ein Blick in die Jahresreihen der BKK Dokumentation belegt dabei insgesamt eine positive Entwicklung: Fehltage wegen Hauterkrankungen haben deutlich abgenommen. Waren Arbeitnehmer 1991 bundesweit 45 Tage je 100 Pflichtmitglieder krank geschrieben, sind es 2006 nur noch 19 Tage. Das bedeutet einen Rückgang um 58 Prozent. Männer kamen 1991 noch auf knapp 49 Krankentage, Frauen auf knapp 38 Tage  je 100 Pflichtmitglieder. 

Schuppenflechte hat als Hauterkrankung größte Bedeutung

Ein Vergleich der vorliegenden Daten zeigt klar: Schuppenflechte (Psoriasis) ist für GKV Versicherte die Hautkrankheit Nummer eins. Auf Platz zwei hinsichtlich der Bedeutung rangiert Neurodermitis. Hautkrebs folgt erst auf Platz Nummer fünf. Experten vermuten hier jedoch künftig eine Bewegung nach oben. Denn Hautkrebs als Todesursache ist weiter auf dem Vormarsch. Für den Vergleich haben BKK Experten Krankmeldungen, Arzneimittelinformationen sowie Daten aus der ambulanten wie stati-onären ärztlichen Versorgung untersucht.

Quelle: BKK Bundesverband

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