Mehrwertsteuer und Grippe lassen Arzneimittelausgaben steigen

Die Grippewelle und die erhöhte Mehrwertsteuer haben im Januar die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) steigen lassen. Rund zwei Milliarden Euro hat die GKV für Medikamente ausgegeben. Dies sind 4,6 Prozent mehr als im Januar 2006. Allerdings ist die erhöhte Mehrwertsteuer für den größten Teil der Steigerung verantwortlich. Ohne die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes würde der Anstieg nur zwei Prozent betragen. Diese Zahlen teilte die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände heute in Berlin mit.

Januar 2007 war der Mehrwertsteuersatz von 16 auf 19 Prozent angehoben worden. Dies führt künftig zwangsläufig zu einer stärkeren Belastung der Krankenkassen. Der Staat profitiert von der veränderten Mehrwertsteuer durch einen höheren Anteil an der Wertschöpfung, während die Anteile der anderen Marktpartner zurückgehen.

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer hat keinen Einfluss auf das Einkommen der Apotheker. Ihr Honorar ist unabhängig vom Preis eines Medikaments.

Quelle: ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

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