Projekt zur Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge

Das Projekt der Deutschen BKK zur Vorsorge von Gebärmutterhalskrebs läuft sehr erfolgreich. Bisher ließen sich 8.000 Frauen in Wolfsburg auf Humane Papillomaviren (HPV), die Auslöser von Gebärmutterhalskrebs, testen. Bis Jahresende werden es 10.000 Teilnehmerinnen sein. Aufgrund der positiven Resonanz soll das Projekt regional ausgeweitet werden.

Der HPV-Test bietet die Chance, Gebärmutterhalskrebs zu erkennen, bevor er entsteht. Bisher wird der Test nicht von den Krankenkassen übernommen. Die Deutsche BKK bietet ihren weiblichen Versicherten ab 30 die Teilnahme an einem kostenlosen Pilotprojekt in Wolfsburg an: Getestet wird im Rahmen der jährlichen Krebsvorsorgeuntersuchung. Für den Fall eines positiven Befunds tritt ein speziell entwickelter Behandlungsablauf in Kraft, um eine qualitativ hochwertige Versorgung der betroffenen Frauen zu gewährleisten. Dazu gehören moderne Untersuchungsmethoden wie die Kolposkopie.

An der Entwicklung und Umsetzung des Projektes maßgeblich beteiligt sind die Frauenklinik des Klinikums Wolfsburg unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Karl Ulrich Petry sowie niedergelassene Gynäkologen der Stadt.

Durch das Projekt werden wertvolle Daten gewonnen, die der Forschung und weiteren Verbesserung der medizinischen Versorgung dienen.

Hintergrund:
Jährlich erkranken nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 6.500 Frauen in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs, 1.739 sterben an der Krankheit. In den 80er Jahren wurden die sexuell übertragbaren Humanen Papilloma-Viren entdeckt, die als Auslöser der Krankheit gelten.

Quelle: Deutsche BKK

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