Sehhilfen für schwierige Fälle

Viele Sehbehinderte unterschätzen die Möglichkeiten, auch stark geschwächten Augen noch genügend Sehkraft für den Alltag abzuringen. Wissenschaftler der Universitätsaugenklinik Tübingen haben großen Erfolg mit ihrem Rehaprogramm für Sehbehinderte.

„Vor der Rehabilitation waren nur 13 Prozent der Patienten lesefähig, nach der Reha 90 Prozent“, erklärt die Leiterin der Einrichtung, Prof. Susanne Trauzettel-Klosinski im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Basierend auf einer genauen Untersuchung der Restsehfähigkeit werden den Patienten entsprechende Sehhilfen angeboten und der Umgang damit trainiert. Das können Brille, Lupen, Fernrohre, aber auch Computerprogramme sein. Manchmal dauert es nur zwei bis drei Wochen, bis sich der Erfolg einstellt, in schwierigen Fällen bis zu einem viertel Jahr. Internet-Kontakt: www.uak.medizin.uni-tuebingen.de/sba.

Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber 3/2007 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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