Städtisches Krankenhaus betreibt eigene klinische Forschung

Das Klinikum Dessau betreibt als erstes städtisches Krankenhaus in Sachsen-Anhalt eine eigene klinische Forschung. Im Beisein von Gesundheitsministerin Dr. Gerlinde Kuppe wurde am 13. März 2007 das Zentrum für Klinische Studien der Hautklinik und des Immunologischen Zentrums eröffnet.

Die Ministerin sprach von einem „Schub für die patientenorientierte klinische Forschung in Sachsen-Anhalt“. Klinische Studien seien unverzichtbar, sie bildeten die Grundlage für eine erfolgreiche Prävention, Diagnose und Therapie. Das helfe auch, Kosten zu sparen. Kuppe: „Je detaillierter unsere Kenntnisse sind, um so zielgenauer können wir helfen. Mit dem neuen Studienzentrum  leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Menschen in Sachsen-Anhalt.“

 
Das Zentrum für Klinische Studien ist zu 100 Prozent durch so genannte Drittmittel finanziert worden. Das heißt, weder die Krankenkassen noch die öffentlichen Haushalte von Bund und Land sind belastet worden.
 
Schwerpunkt der Studienarbeit in Dessau wird die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Haut sein. Davon werden neue Erkenntnisse zur Behandlung von Hautkrebs, Neurodermitis, Akne, Pilzinfektionen, Schuppenflechte oder von allergischen Erkrankungen erwartet. Beispielsweise gibt es zur Therapie der Schuppenflechte derzeit keine einheitliche und damit endgültige Fachempfehlung.
 
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