Steigende Geburtenrate durch Elterngeld?

Immer weniger Geburten, dafür eine längere Lebenserwartung der Bevölkerung - Deutschland altert. Das neue Elterngeld soll die Entscheidung für das Kinderkriegen positiv beeinflussen und neue Kinderbetreuungsmöglichkeiten - so der Plan - erleichtern Müttern den Wiedereinstieg in den Beruf. Aber wie beurteilen die Deutschen diese staatlichen Maßnahmen?

41 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass neues Elterngeld  und verbesserte Betreuungsmöglichkeiten für Kinder zu einer höheren
Geburtenrate in Deutschland führen werden. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im  Auftrag der Essener Krankenkasse ktpBKK.

Während rund 66 Prozent der deutschen Schüler bzw. 58 Prozent der befragten 14- bis 29-Jährigen der Entwicklung positiv gegenüberstehen, scheint die ältere Generation pessimistischer zu
sein: Nur 30 Prozent der 50- bis 59-jährigen Befragten glauben daran, dass sich die staatlichen Maßnahmen positiv auswirken werden.

Ein weiterer Unterschied: Während die Geringverdiener mit einem  Netto-Einkommen von bis zu 1.000 Euro monatlich zu 50 Prozent von einer positiven Entwicklung ausgehen, sind es nur 39 Prozent der Besserverdiener mit einem Einkommen von 2.500 Euro oder mehr.

Auch auffällig: Die Untersuchungsteilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern sind im Gegensatz zu denen aus Nordrhein-Westfalen positiver gestimmt. Letztere gaben zu 52 Prozent an, an eine durch Elterngeld und Kinderbetreuung bedingte höhere Geburtenrate zu glauben - in NRW waren es mit 33 Prozent entsprechend weniger.

"Der Staat kann keine Kinder großziehen", kommentiert der ktpBKK-Vorstandsvorsitzende Reiner Geisler, "aber er kann die Menschen dazu ermutigen. Deshalb ist das Elterngeld so wertvoll, und deshalb setzen wir uns auch dafür ein, dass Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung auf Dauer beitragsfrei bleiben. Diese Beitragsfreiheit ist unser Beitrag zu einer kinderfreundlichen Gesellschaft; in der privaten Versicherungswirtschaft kennt man so etwas nicht."

Die ktpBKK ist eine der traditionsreichsten Krankenkassen überhaupt: Sie geht auf die 1836 von Alfred Krupp gegründete "Hülfs-Krankenkasse" der Kruppschen Gussstahlfabrik zurück, die bei der Schaffung der gesetzlichen Krankenversicherung Pate stand. Ihre heutige Form erhielt sie am 1. Januar 2004 durch die Fusion der BKK Krupp Thyssen Partner und der KarstadtQuelle BKK von 1912.

Quelle: ktpBKKktpBKK http://www.ktpbkk.de/

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