Unterstützung für sterbenskranke Menschen

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) verbessert die ambulante, klinische und pflegerische Betreuung von Schwerstkranken gezielt mit einem Programm zur Integrierten Gesundheitsversorgung (IGV).

Erstmals in Deutschland gelang es der KKH im vergangenen Juli in Hannover, ein solches Versorgungsmodell gemeinsam mit allen in der Region palliativmedizinisch tätigen Krankenhäusern, Hospizen, Ärzten sowie Hospiz- und Palliativdiensten ins Leben zu rufen. „Durch die fachübergreifende Unterstützung und die Vor-Ort-Betreuung durch Patientenkoordinatoren möchten wir den kranken Menschen auch in dieser extremen Situation ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit geben. Eine gute Versorgung mit wirkungsstarken Schmerzmitteln gehört genauso dazu wie die stetige persönliche Betreuung – wenn möglich im häuslichen Umfeld“, erläutert Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH.

„Wenn Menschen darauf vertrauen dürfen, dass sie schmerztherapeutisch gut behandelt werden, nimmt der Wunsch nach so genannter 'aktiver Sterbehilfe' beziehungsweise 'Tötung auf Verlangen' ab. Deshalb muss die Palliativmedizin in Deutschland dringend ausgebaut werden. Es gibt viele Patienten, die nach einer sehr schweren Leidensphase froh darüber sind, sich doch wieder über angenehme Dinge des Lebens freuen zu können. Es gibt auch einen Todeswunsch, der manches Mal revidiert wird und oft ist dieser Todeswunsch ein Schrei nach Zuwendung. Das sollten wir bei der Diskussion um die Sterbehilfe nicht vergessen“, betonte Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann gestern Abend auf einer Veranstaltung der KKH.

Quelle: KKH - Die Kaufmännische

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